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Entspannung in der privaten Wellness-Suite

Ist Sauna gesund? Wirkung, Dauer und wer besser verzichtet

Sauna-Ratgeber · Redaktion Pure Spa · Stand: Oktober 2026

Saunieren hat in Deutschland und Finnland eine lange Tradition – und gilt als gesund. Aber was ist dran? Und für wen ist die Hitze eher nichts? Ein Überblick.

Was in der Sauna im Körper passiert

Bei 80 bis 100 °C in der finnischen Sauna steigt die Körpertemperatur auf bis zu etwa 39 °C. Die Blutgefäße weiten sich, das Herz schlägt schneller, ihr schwitzt. Beim anschließenden Abkühlen ziehen sich die Gefäße wieder zusammen. Dieser Wechsel ist so etwas wie ein Training für Gefäße und Kreislauf.

Diese Wirkungen werden der Sauna zugeschrieben

  • Herz und Kreislauf: Beobachtungsstudien aus Finnland fanden bei Männern, die häufig saunieren, seltener Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Ob die Sauna selbst die Ursache ist, ist nicht abschließend belegt.
  • Abwehrkräfte: Der Wechsel von Hitze und Kälte kann das Immunsystem trainieren. Ein möglicher Effekt zeigt sich, wenn überhaupt, erst nach Wochen bis Monaten regelmäßigen Saunierens (mehr dazu: Sauna bei Erkältung).
  • Muskeln: Die Wärme fördert die Durchblutung und kann die Regeneration nach dem Sport unterstützen.
  • Entspannung: Hitze, Ruhe und Zeit ohne Handy helfen vielen, Stress abzubauen und besser zu schlafen.

Was die Sauna nicht kann

Abnehmen: Das Gewicht, das ihr in der Sauna verliert, ist Wasser – nach dem Trinken ist es wieder da.

Entgiften: Schweiß ist kein Weg, um „Giftstoffe auszuleiten“. Dafür sind Leber und Nieren zuständig.

Wie oft und wie lange?

  • Regelmäßigkeit zählt: Ein fester Saunatermin pro Woche ist ein guter Anfang. In den finnischen Studien zeigten sich die deutlichsten Zusammenhänge bei mehreren Besuchen pro Woche.
  • Pro Besuch sind zwei bis drei Gänge üblich, jeweils etwa 8 bis 12 Minuten, höchstens 15.
  • Nach jedem Gang abkühlen und ruhen. Plant für drei Gänge rund zwei Stunden ein.
  • Vorher und nachher ausreichend trinken.

Für eure Sauna-Auszeit zu zweit sind deshalb zwei bis drei Stunden im Day Spa ideal.

Wer besser verzichtet oder vorher ärztlichen Rat einholt

  • bei Fieber, Grippe oder akuter Erkältung
  • bei akuten Entzündungen oder einer akuten Thrombose
  • bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck oder niedrigem Blutdruck – hier unbedingt vorher ärztlich abklären
  • nach einem Herzinfarkt oder Schlaganfall und bei Medikamenten, die Blutdruck oder Kreislauf beeinflussen – nur nach ärztlicher Rücksprache
  • in der Schwangerschaft – bitte mit der Frauenärztin oder dem Frauenarzt absprechen
  • nach Alkohol oder mit vollem Magen

Grundsätzlich gilt: Wer sich in der Sauna unwohl fühlt, schwindelig wird oder Herzklopfen bekommt, verlässt sie sofort und ruht sich aus. Mehr Tipps für den richtigen Ablauf findet ihr im Sauna-Knigge.

Hinweis: Dieser Beitrag ersetzt keine ärztliche Beratung. Wer Vorerkrankungen hat – etwa des Herz-Kreislauf-Systems – oder unsicher ist, sollte vor dem Saunieren mit seiner Ärztin oder seinem Arzt sprechen.

Häufige Fragen

Wie oft ist Sauna gesund?

Regelmäßigkeit ist wichtiger als einzelne lange Besuche. Ein fester Termin pro Woche ist ein guter Anfang; in Studien zeigten sich die deutlichsten Zusammenhänge bei mehreren Besuchen pro Woche.

Wie lange sollte man in der Sauna bleiben?

Ein Gang dauert meist 8 bis 12 Minuten, höchstens 15. Üblich sind zwei bis drei Gänge mit Abkühlung und Ruhephase dazwischen.

Hilft Sauna beim Abnehmen?

Nein. Der Gewichtsverlust in der Sauna ist Flüssigkeit, die ihr mit dem Trinken wieder aufnehmt.

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